Heiliger Abend - Das Wunder von Bethlehem

Gedanken zum Heiligen Abend

Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

 

In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. Der Engel sagte zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist Christus, der Herr.“

 

In einem Menschenkind kommt Gott uns nahe. Durch ein Menschenkind setzt Gott einen neuen Anfang mit uns Menschen. Mit einem Menschenkind erwartet uns eine große Zukunft. Das Geburtstagsfest Jesu ist mehr als die Erinnerung an ein Ereignis vor 2000 Jahren. Es ist Zeichen der Hoffnung für jetzt und hier. Es ist Zeichen für ein Leben bei und mit Gott.

 

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4. Adventsonntag - Die Welt veraendern

Gedanken zum 4. Adventsonntag

Am 4. Adventsonntag stehen wir kurz vor Weihnachten. Heute werden wir Zeugen einer besonderen Begegnung. Elisabeth und Maria treffen einander. Zwei schwangere Frauen. Eine alte und eine junge Mutter. Beide Schwangerschaften sind nicht gewöhnlich. Diese Geburten verändern die Welt.

 

Im Lukasevangelium begrüßt Elisabeth Maria mit den Worten: „Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.“

 

Maria antwortet mit dem bekannten Magnifikat. In der längsten wörtlichen Rede Marias im neuen Testament, bringt sie ihre Freude über die Größe Gottes und über die bevorstehende Geburt zum Ausdruck. Die Unsicherheit und Ungewissheit, wie das gehen soll, weichen einem unerschütterlichen Gottvertrauen

 

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3. Adventsonntag - Freuet euch im Herrn

Gedanken zum 3. Adventsonntag

Der 3. Adventsonntag wird auch als „Gaudete-Sonntag“ bezeichnet und bringt im Besonderen die Vorfreude auf Weihnachten zum Ausdruck. Im Evangelium wird Jesus gefragt, ob er wirklich der ist, der kommen soll. Er verweist im Folgenden auf das, was dort geschieht, wo er ist: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, Taube hören, Tote stehen auf.

 

Wir befinden uns inmitten einer Pandemie, Menschen werden krank, manche sterben, andere leiden unter den wirtschaftlichen Folgen. Kann man da noch Weihnachten feiern und „ Freuet euch!“ verkünden? Jesus lebt auch heute mitten unter uns. Er verschwindet nicht, auch wenn wir manchmal glauben, verlassen zu sein. Weihnachten ist ein Zeichen der Hoffnung und des Lichts, das die Dunkelheit des Lebens durchdringt

 

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8. Dezember - Für Gott ist nichts unmöglich

Gedanken zum 8. Dezember

Der Engel trat bei ihr ein und sagte: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden

und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.”

 

Maria sagte zu dem Engel:„ Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: „Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Denn für Gott ist nichts unmöglich.”

„Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.” Danach verließ sie der Engel.

 

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2. Adventsonntag - Bereitet dem Herrn den Weg

Gedanken zum 2. Adventsonntag

Im Evangelium nach Markus ist zu lesen: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.

 

„Bereitet dem Herrn den Weg“- Johannes möchte, dass die Menschen den Weg frei machen, damit Jesus zu ihnen kommen kann. Dieser Ruf galt damals zur Zeit Jesu und er gilt auch heute noch für jeden von uns. Da geht es um unseren Einsatz, um unser Tun, um unseren Beitrag zum Kommen des Herrn, damit sich Advent ereignen kann.

 

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1. Adventsonntag - Seid wachsam

Gedanken zum 1. Adventsonntag

Im Evangelium nach Markus (Mk 13, 24-37) spricht Jesus zu seinen Jüngern: „In jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen.”

 

Wieder Advent. Und doch ist in diesem Jahr alles ein bisschen anders. In der Evangelienstelle wird das Kommen des Menschensohnes angekündigt. Aber es ist kein kuscheliges, besinnliches Bild, das hier vom Erscheinen des Herrn gezeichnet wird, sondern die Welt wird durch sein Kommen erschüttert werden. Auch unsere Welt ist in den vergangenen Monaten erschüttert worden. Am Beginn der Adventszeit wollen wir wachsam sein. Die gegenwärtige Stunde verantwortungsvoll leben und warten auf den Sohn Gottes, der in die Dunkelheit, die Hoffnungslosigkeit und Angst dieser Zeit kommt.

 

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